Parole: Funken schlagen!

„Mir hat nie jemand gesagt, dass es einmal zwei Deutschlands gab.“

„Mir hat nie jemand gesagt, dass es einmal zwei Deutschlands gab.“, sagte ein 8-jähriger Junge im Rahmen des pädagogischen Begleitprogramms des MACHmit! Museums erstaunt nach einem Kinobesuch von „Fritzi war dabei – Eine Wendewundergeschichte“. Das macht es deutlich: Die zweite Generation nach dem Mauerfall hat geringes Wissen zur deutsch-deutschen Geschichte und ist eine bisher wenig erreichte Zielgruppe.

Das erinnerungspädagogische Projekt „Parole: Funken schlagen!“ ist ein Kooperationsprojekt der MACHmit! Museum gGmbH und der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. (RHG). Ziel ist es, jungen Menschen eine Möglichkeit zur vielschichtigen Auseinandersetzung mit der Zeit der SED-Diktatur, den Schicksalen der Opfer und dem Alltag in der DDR anzubieten.

„Parole: Funken schlagen!“ soll als außerschulisches Zeitzeug*innen-Projekt der Gefahr des Wissensverlustes, aber auch der Geschichtsverharmlosung entgegenwirken und das Demokratieverständnis der Kinder und Jugendlichen stärken. Es gilt, Fragen zu stellen an die Akteur*innen, die damals „Funken schlugen“, den Mut hatten, sich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen und dabei viel riskierten.

Die Erkenntnisse über die Schicksale Einzelner werden in Form von Videos, Kunstwerken, Fotografien und historischen Dokumenten in ein bundesweit ausstrahlendes Ausstellungsprojekt münden. Dies umfasst eine analoge und eine virtuelle Ausstellung, sowie pädagogische Belgeitmaterialien. Zur Stärkung der gesamtdeutschen Reichweite tourt die Wanderausstellung „Parole: Funken schlagen!“ durch alle Bundesländer und bespielt Museen und Soziokulturelle Zentren.

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