Die Geschichte des Museums

Wie lernt ein Museum laufen?

Das Museum kommt zur Welt

1992 wurde das Projekt „Kinder- und Jugendmuseum Prenzlauer Berg“ von dem gemeinnützigen Verein Netzwerk Spiel/Kultur e.V. ins Leben gerufen.

1993 präsentierte das Museum seine erste Ausstellung „Seifenladen“ im Bezirksamt in der Fröbelstraße. Danach fand es eine vorübergehende Bleibe in der Grundschule in der Ibsenstraße und zog dann in ein Ladenlokal in der Schievelbeiner Straße. Bis 2000 wurden dort Ausstellungen gezeigt, Projektwochen durchgeführt und Events im Bezirk mit Aktionen begleitet. Die gemeinnützige GmbH „MACHmit! Museum für Kinder“ wurde 2000 gegründet und hat heute 4 Gesellschafter. 3 Jahre lang wurde die entwidmete, ehemals protestantische Eliaskirche saniert und in unser Kindermuseum umgebaut. Für das Gebäude besteht mit der evangelischen Landeskirche ein Erbbaurechtsvertrag über 75 Jahre.

Das Museum als Gegenwart. Das Kindermuseum profitiert von einer einmaligen Kombination: Historisches Gebäude und junge Lebenswelt. Das Haus war ein sakraler Ort und ist es nicht mehr. Wer uns besucht, erfährt unmittelbar, dass jede Gegenwart eine Vergangenheit hat. Kirchturmuhr, Altarraum, Orgel, aber auch historische Museumsdruckerei und Seifenladen. Objekte bleiben, aber Bedeutungen wandeln sich. Eine Kirche eingebaut in eine Häuserzeile aus der Gründerzeit. Die Decken sind hoch und die Stufen ausgetreten. Aber mitten drin steckt neues Leben. Ein 7m hohes Kletterregal, moderne Werktische und 1200m2 Ausstellungsfläche auf zwei Etagen. Wir alle haben eine Geschichte.

Hier geht es zu unserer aktuellen Ausstellung. Hier zum Ausstellungsarchiv.